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Starkes „Wir“, starke Produkte

19.03.2018 – Seit März 2017 ist Steffen Riepe Werksleiter bei Esterer. Er verantwortet das operative Geschäft in den Bereichen Straßen- und Flugfeldtankwagen. Außerdem gehört die Optimierung von Arbeitsprozessen zu seinen Aufgaben. Seine Ziele sind nachhaltig zufriedene Kunden - und ein Mitarbeiterteam, in dem das "Wir" zählt. Ein Interview über Authentizität, Ehrenamt und über die Kraft der kleinschrittigen Entwicklungen.

Ein Jahr sind Sie bereits Werksleiter bei Esterer – wie lautet Ihre Bilanz?

Ein gutes, voll ausgelastetes Jahr liegt hinter uns. Insgesamt betrachtet, haben wir unsere Ziele erreicht: Wir haben die Organisation und alle Abläufe auf den Prüfstein gelegt und uns auf dieser Basis ein neues Gesamtkonzept – ein neues operatives Modell – gegeben. Dieses gilt es nun umzusetzen. Veränderungen sind auch bereits an einigen Stellen sichtbar: Zum Beispiel wurde im Tankbau sowie im Auftragszentrum die Organisation angepasst, es wurden unter anderem neue Berichts- und Auftragsverfolgungsstrukturen eingeführt – außerdem haben wir im Tankbau eine neue Biegewalze angeschafft.

In welchem Bereich haben Sie zuvor gearbeitet?

Ich war fast während meines gesamten Berufslebens in der Eisenbahnbranche bei Bombardier und in Vorgängergesellschaften tätig. Zuletzt habe ich sechzehn Jahre lang das Lokwerk in Kassel geleitet. Eine starke Gemeinsamkeit zwischen Esterer und Bombardier ist in jedem Fall die Komplexität der Produkte: In beiden Unternehmen werden geringe Stückzahlen mit hoher Varianz gefertigt – unter höchsten Qualitätsvorgaben.

Was begeistert Sie an Esterer?

Dass Esterer eben keine anonymen Produkte fertigt, sondern Tankfahrzeuge, die täglich auf den Straßen und an Flughäfen unterwegs und sichtbar sind. Das motiviert mich sehr! Hinzu kommt, dass ich als Teil des Führungsteams die Produktion dieser komplexen Fahrzeuge direkt mitgestalten kann.

Was möchten Sie als Werksleiter bei Esterer bewegen?

Unsere Kunden stehen ganz klar im Mittelpunkt. Die termingerechte Fertigung von qualitativ höchststehenden Produkten ist unser Ziel – jeden Tag. Darüber hinaus wird unsere Fähigkeit, flexibel auf Kundenwünsche einzugehen, in der Zukunft immer wichtiger. Und das bei steigendem Konkurrenz- und Kostendruck. Deshalb ist es entscheidend, alle Arbeitsprozesse so zu gestalten, dass wir für unsere Kunden jederzeit flexibel bleiben und gleichzeitig unsere Kosten erfolgreich kontrollieren. Im Betrieb müssen gut strukturierte und modularisierte Abläufe eine reibungslose Umsetzung der Kundenanforderungen ermöglichen. Diese Prozesse genau unter die Lupe zu nehmen und sie gemeinsam mit unseren Mitarbeitern mit Leben zu füllen, sie stetig zu verbessern und auch neue Prozesse einzuführen – das sehe ich als meine zentrale Aufgabe. Es ist eine jahrelange Evolution, ein gemeinsames Wachsen. Solche Veränderungen passieren nicht von heute auf morgen. Aber eines ist klar: Wenn man einen guten Plan nachhaltig verfolgt und umsetzt … dann funktioniert es!

Sie leiten ein Team von über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Worauf legen Sie Wert?

Auf Transparenz und ein ehrliches Miteinander. Gerade, wenn es darum geht, Bestehendes kritisch zu hinterfragen und neue Wege einzuschlagen, ist es wichtig, dass sich jeder einbringt. Ich möchte das Wirgefühl in unserem Team weiter stärken. Denn mit Menschen zusammenzuarbeiten, das macht mir an meiner Tätigkeit bei Esterer am meisten Spaß!

Wie schaffen Sie es, trotz Ihres vollen Terminkalenders Zeit für gleich mehrere Ehrenämter zu finden?

Ja, es kommen ein paar Dinge zusammen: Ich bin Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbands in Nordhessen, ehrenamtlicher Richter beim Arbeitsgericht in Kassel und Mitglied des Rotary Club Kassel-Hofgeismar. Als gebürtiger Friesländer engagiere ich mich außerdem für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und für das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven. Das klingt aber alles nach mehr Zeitaufwand, als es tatsächlich ist. Über das Jahr gerechnet sind es nur ein paar Nachmittage und Abende. Für mich gehört freiwilliges Engagement zum Leben dazu – es ist wichtig, sich für eine gute Sache stark zu machen, ohne dass man etwas dafür bekommt.

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