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Elektrifizierter Refueler – made in Helsa

02.10.2017 –  

Rund ums Flugzeug sind sie die Lautesten: Betankungsfahrzeuge nutzen ihren Hauptantriebsmotor, um die Förderpumpe für den Treibstoff in Gang zu bringen. Und obwohl nur ein sehr geringer Teil der Leistung gebraucht wird, läuft der Motor mit relativ hoher Drehzahl. Das verursacht Lärm, Abgase, Hitze – und natürlich Treibstoffkosten. Esterer hat nun – prototypisch für einen 20-Kubikmeter-Flugfeldtankwagen – den ersten elektrifizierten Refueler am Markt entwickelt. Selbst das vom Fahrzeug unabhängige Batteriemanagementsystem stammt aus dem Hause Esterer. Know-how und Fertigung aus einer Hand – „made in Helsa“.

Die elektrische Pumpe bringt es auf eine Leistung von 1.000 Litern in der Minute. Bevor die Batterie wieder neuen Strom braucht, können 50.000 Liter vertankt werden. 

Geringe Emissionen und höchste Wirtschaftlichkeit

Laute Motorgeräusche und Abgasemissionen beim Tankvorgang lassen sich zukünftig also effektiv vermeiden. Gerade bei häufigem Einsatz macht sich außerdem auch die Treibstoffersparnis in der Bilanz bemerkbar: Nimmt man sieben Betankungen à acht Minuten als Tagesdurchschnitt, dann beträgt die jährliche Kraftstoffersparnis knapp 5.800 Liter. Die Betankungszeit ist durch eine optimale Kontrolle der Pumpe geringer als bei motorbetriebenen Pumpen – auch das spart Kosten. Ein weiterer Pluspunkt für unsere Kunden ist, dass beim Auslass des Abgasrohres kein schädigender Hotspot am Asphalt entstehen kann.

Und noch aus einem weiteren Grund ist der elektrifizierte Refueler äußerst wirtschaftlich: Flugfeldtankfahrzeuge fahren gewöhnlich keine großen Strecken – die Motorlaufzeit durch ein elektrisches Pumpensystem zu verringern, lohnt sich also. Berechnet man neben der Kraftstoffersparnis auch den geringeren Verschleiß des Antriebsstrangs, eine höhere Auslastung durch schnellere Betankung und Aspekte wie Wartung und geringen Wertverfall hinzu, rentiert sich der elektrische Pumpenantrieb bereits nach weniger als drei Jahren.