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Persönlich und direkt: Nico Hanemann ist neuer Vertriebsleiter

27.06.2017 – Internationale Märkte, flache Hierarchien und ein herzliches Miteinander – Nico Hanemann fühlt sich im Familienunternehmen Esterer wohl. Seit März 2017 ist er Vertriebsleiter für Flugfeldtankwagen. Wir stellen Ihnen den 36-Jährigen aus Nordhausen im Harz vor.

Die enge und persönliche Betreuung der Kunden – das ist es, was Nico Hanemann als Vertriebsleiter für Flugfeldtankwagen besonders wichtig ist. Außerdem möchte er den Vertrieb und Service entscheidend ausbauen. Das Vertriebsteam, bestehend aus sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einem Auszubildenden, kümmert sich um alle Kundenbelange. Vom ersten Kontakt an, über Angebote, Auftragsabwicklung bis hin zu Service und Unterstützung möchte das Team die Kunden rundum zufrieden stellen. Für Nico Hanemann bedeutet Mitarbeiterführung: Ein gutes Vorbild zu sein und die individuellen Fähigkeiten der Mitarbeiter zu stärken.

Willkommen bei Esterer! Welche Ziele haben Sie sich als Vertriebsleiter gesetzt?

Persönlich möchte ich mich schnell und umfassend in die verschiedenen Produkte einarbeiten. Dazu gehört für mich, aktiv die Nase in die Produktion und Entwicklung hinein zu stecken – denn das fördert das Verständnis am besten. In meinem Bereich möchte ich die Abläufe und Produkte mehr standardisieren, um die Prozesse einfacher und schneller zu gestalten. Dadurch entsteht gleichzeitig der Freiraum, sich mehr auf die eigentlichen Kernaufgaben des Vertriebs zu konzentrieren.

Welche Herausforderungen sehen Sie in der nächsten Zeit?

Die wichtigste Herausforderung ist derzeit die Vereinfachung und weitestgehende Automatisierung der Angebotserstellung und Kalkulation. So können wir den Kunden schneller und gezielter Angebote unterbreiten. Darüber hinaus möchte ich den Markt in Asien viel stärker in den Fokus rücken, da hier das Potential zukünftig am größten ist.

Gibt es in diesem Jahr eine Messe, bei der Sie vertreten sind?

Ja. Ich freue mich bereits darauf, im Oktober viele unserer Kunden auf der inter airport Europe in München zu treffen!

Was macht Ihnen am meisten Spaß an Ihrer Arbeit?

Den meisten Spaß im meinem Beruf machen mir die Begegnungen mit Menschen. Mich reizt es, neue Kulturkreise kennenzulernen und mich auf neue Charaktere einzustellen. Darüber hinaus freue ich mich, als Vertriebsleiter persönlich und direkt für Menschen verantwortlich zu sein.

Welche beruflichen Stationen gab es vor Ihrem Einstieg bei Esterer?

Seit dem Jahr 2000 war ich zwölf Jahre lang als Offizier des Deutschen Heeres tätig – zuletzt als Technischer Offizier. In dieser Zeitspanne habe ich ein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik sowie ein Fernstudium im Bereich International Marketing and Sales absolviert. Besonders prägend war mein Auslandseinsatz in Afghanistan. Ich habe 250 Soldatinnen und Soldaten direkt geführt und auf ihren Einsatz vorbereitet. Der Auslandseinsatz und auch der „normale Soldatenalltag“ haben mich den Wert von Kameradschaft zu schätzen gelehrt: Trotz Unterschieden in den Dienstgraden und des Prinzips von Befehl und Gehorsam funktioniert man als Team mit gegenseitigem Respekt am besten!

Wie würden Sie Ihre Bundeswehr-Zeit zusammenfassen?

In meiner Zeit bei der Bundeswehr habe ich Organisation und Improvisation gelernt. Die wichtigste Regel als Soldat war, dass Plan A nicht funktionieren wird und man deshalb schon Plan B und C in der Schublade und Plan D im Kopf haben musste.

Wie ging es nach der Bundeswehr für Sie beruflich weiter?

Mein erster Einstieg in die zivile Welt war bei Rheinmetall Defence Electronics in Bremen. Hier habe ich einen Konzern mit all seinen Strukturen und Abläufen kennengelernt, aber die Flexibilität und den direkten Kontakt zwischen der Unternehmensführung und den Angestellten vermisst. Das Wichtigste, was ich gelernt habe, war, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Vertrieb und der Entwicklungs- und Technikabteilung ist, um dem Kunden das passende Produkt zu liefern.

Welche berufliche Erfahrung haben Sie anschließend gemacht?

Bis Anfang 2017 war ich Vertriebsingenieur für Detektionssysteme und Magnetik beim Institut Dr. Foerster GmbH & Co. KG in Reutlingen. FOERSTER war mein Einstieg in ein familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen. Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungen und der direkte Kontakt zum Kunden, von der ersten Ansprache bis hin zum After-Sales-Service, waren hier sehr wichtig. Die Vielseitigkeit im Vertrieb hat mir hier besonders gut gefallen.

Was hat Sie gereizt, zu Esterer zu kommen?

Als ehemaliger Technischer Offizier hat es mich fasziniert, wieder mit Lkws zu arbeiten. Darüber hinaus wollte ich wieder Menschen führen und für meine Entscheidungen sowie für mein Handeln selbst verantwortlich sein. Mir war es dabei sehr wichtig, erneut in ein familiengeführtes Unternehmen einzusteigen, da ich den Weitblick mehr schätze als die kurzfristige Zahlensichtweite von Konzernen.

Was tun Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Ich bin Mitglied bei den Feldbogenschützen im Polizeisportverein Reutlingen. Außerdem beschäftige ich mich mit Drohnenflug und Modellbau.

Sind Sie verheiratet, haben Sie Kinder?

Meine Lebensgefährtin und ich haben keine Kinder.

Und zum Schluss … ein Zitat! Gibt es ein Motto, das Sie beruflich leitet und motiviert?

Am meisten bestärkt mich der kategorische Imperativ von Immanuel Kant: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

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