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Esterer ist neues DIN-Mitglied

29.04.2019 – Ohne weltweit akzeptierte Normen würde in der globalen Wirtschaft rein gar nichts funktionieren. Aber wer legt eigentlich DIN-Normen fest? Hier ist die Expertise von Unternehmen gefragt, die erfolgreich auf weltweiten Märkten agieren: Esterer beteiligt sich schon seit über zehn Jahren aktiv an der Ausarbeitung von Normen. Zudem ist Esterer seit Januar 2019 DIN-Mitglied.

Seit der Firmengründung von Esterer im Jahr 1955 hat sich der rechtliche Rahmen für den Bau von Tankfahrzeugen stark verändert: Zunächst war dieser Bereich noch weitgehend ungeregelt. Erst Anfang der 1980er Jahre wurde die Pflicht zur Beantragung eines Baumusters bei der zuständigen Behörde eingeführt. Dabei waren die Bauvorschriften über nationale technische Regeln vorgegeben.

Inzwischen sind die Bauvorschriften international harmonisiert und im ADR geregelt. Alle zwei Jahre wird es neu gefasst. Beginnend mit dem ADR 2003, wird heute zunehmend auf Normen als bindende Bauvorschriften im ADR Bezug genommen. Diese Normen erarbeiten Sachverständige aus Behörden, Prüforganisationen und der Wirtschaft in nationalen und europäischen Arbeitsgruppen. Dann durchlaufen sie einen klar geregelten Umfrage- und Prüfprozess, bis sie schließlich zum Beispiel in das ADR aufgenommen werden.

Esterer macht sich für Normung stark

Bereits seit mehr als zehn Jahren beteiligt sich Esterer aktiv an der Ausarbeitung von Normen: Sowohl im Normungsausschuss über die „Auslegung und den Bau von Tanks für die Beförderung gefährlicher Güter“ als auch im Ausschuss, der die Normen über die „Ausrüstung für Transporttanks“ erstellt, arbeitet Ansgar Nonhoff, Leiter Technik und Entwicklung bei Esterer, mit.

Auch im Bereich der Flugzeugbetankungsfahrzeuge haben Normen mittlerweile eine große Bedeutung. Da diese nicht als Fahrzeuge für den gewerblichen Güterverkehr, sondern als Arbeitsmaschinen angesehen werden, fallen sie unter die sogenannte EU-Maschinenrichtlinie. Diese beschreibt umfangreiche Sicherheits- und inzwischen auch Ergonomie-Anforderungen. Um solche Anforderungen auf die Vielzahl von unterschiedlichen Maschinen zu übertragen, werden spezifische Normen für Maschinentypen entwickelt. So beteiligt sich Esterer an der Erarbeitung der Norm für die grundlegenden Anforderungen an alle sogenannten „Luftfahrt-Bodengeräte“ und insbesondere an der speziellen Norm für die „Betankungseinrichtungen für Luftfahrzeuge“ – also Flugzeugbetankungsfahrzeuge.

Warum sich Esterer in den Gremien so stark engagiert, erklärt Geschäftsführerin Julia Esterer. „Standardisierung und Normung sind die Basis für internationale Zusammenarbeit und für Sicherheit in der Anwendung. Damit tragen sie maßgeblich zum Erfolg unseres Unternehmens bei“, so Julia Esterer. Und sie fügt hinzu: „Mit unserem Engagement möchten wir sicherstellen, dass die praktische Anwendbarkeit der Normen erhalten bleibt. Wir tragen unseren Teil dazu bei, die Übersichtlichkeit zu bewahren. Deshalb unterstützen wir die weltweit bewährten Systeme der Normung aktiv.“

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